Die österreichische Kult-Band lädt zum „Monsterball“. Wie sagt doch Klaus Eberhartinger, Sänger der Ersten Allgemeinen Verunsicherung? „Die Kraft, die aus der Bosheit kommt, ist eine schöne Kraft.“
 
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Stadthalle Tuttlingen, Sa. 11.04.2015

Die EAV, die in ihrer Heimat insgesamt mehr Platten als Michael Jackson, die Beatles oder Landsmann Wolfgang Amadeus Mozart verkauft hat und 37x in Edelmetall aufgewogen wurde, präsentiert nach einjährigen Konzertpause ihre neue Liveshow: Die „Werwolf-Tour – Monsterball ist überall.“ Vier Jahre nach ihrem letzten Auftritt beim Festival Honberg-Sommer endlich auch wieder in Tuttlingen …

Konzerte der EAV sind nicht wie eine große Jukebox, in die das Publikum Geld einwirft und aus deren Lautsprechern dann ausschließlich die Hits (wie „Märchenprinz“ oder „Ba-Ba-Banküberfall“) purzeln. Das wäre der falsche Ansatz. Die Band würde es dann wohl schon längst nicht mehr in dieser Form geben. Aber es gibt sie, besser denn je. Wobei die EAV mit ihren kongenialen Frontmännern Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger das Wort „Zeitgeist“ nicht strapazieren möchte – weil gerade diese Zeit jetzt, „irgendwie wenig Geist“ hat, so die Band, die dem Publikum bei aller ausgelassenen Partystimmung gerne einmal den Spiegel vorhält. „Verbale Arschtritte“ haben bei der EAV durchaus Tradition. Was als Witz daher kommt, ist bitterböse Satire … auf den ersten Blick ein Schenkelkracher, aber die blauen Flecken sieht man erst später. So sind auch die bekannten Hits der EAV nur vermeintliche „Mitgröhl-Nummern“.

1977 wurde die Erste Allgemeine Verunsicherung in der Steiermark gegründet. Nicht von ungefähr, sagt man den Steirern doch nach, dass sie die Querdenkerei samt dem Herz auf der Zunge tragen. Das werden sie auch mit der neuen Show beweisen, die, so Thomas Spitzer, die Zuschauer mit einer „visuell bislang ungesehenen und kostümträchtigen Bühnenshow der horriblen Art konfrontiert“. 
 

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