Kaum wurde bekannt das Manowar ein neues Album Veröffentlichen wollen, begannen auch schon die von Vergangenheit her Gewohnten Lästereien von allen Seiten her zu tönen, aber damit nicht genug schien der Gipfel der Verbalen Diskriminierungen ungeahnte Dimensionen an zu nehmen, als der Titel des neues Werkes bekannt wurde „Kings of Metal MMXIV“!

Selbst für viele hart gesottene Manowar Fans schien das ein absolutes No Go zu sein, ein Remake von dem Manowar Albums schlechthin das doch etliche DER Songs von Manowar vereinigte, und nun davon ein Remake?

Die Skepsis ist da natürlich nicht nur beim Fan im Gesicht gemeißelt, kennt man es gerade vom Film her, man schaut den Film und man kennt die Handlung, Textpassagen, und vor allem das ende, das einzigste was es etwas herausreißen vermag sind die neuen Techniken und Tricks, aber das war es auch schon meist, und wenn Manowar für etwas in der Vergangenheit bekannt wurde, dann für ihre bahnbrechenden Versprechungen deren Einhaltung nicht im Entferntesten eintrafen.

Freilich, sie haben sehr gute Alben Produziert, man denke hier nur an „Battle Hymns“ oder an „Hail To England“, aber da war dann auch die andere Seite, die Alben die trotz der großen Anpreisungen nicht annähernd den Erwartungen entsprachen, allen voran „ Gods Of War“ das dann doch viele Fans gekostet hat.

Ist es da zu verübeln das sich die Fan Gemeinde nicht nur abweißend gegenüber der Ankündigung des neuen Albums äußerte, sondern gleich wieder parallelen zu vorigen Album Ankündigungen zog?

Nun ja, als man an mich heran getreten war mit der bitte „Kings Of Metal MMXIV“ einmal anzuhören war ich doch über diese bitte etwas überrascht, aber warum nicht?!

Meine Erwartungen hielten sich in Grenzen im Gegensatz meiner Neugier, als ich die Kopfhörer aufsetzte (man möchte ja nicht unnötig die Nachbarschaft vergraulen) und den Sound dezent 80% hochdrehte, schließlich wurde auch dieses Album hochgepriesen angekündigt.

 

Schon beim ersten Stück „Hail And Kill“ kann man nur Positiv Überrascht sein, einen Vergleich zum 88er Album Kings Of Metal sollte man keinesfalls ziehen, wieder erwartend haben sich die Ankündigungen bewahrheitet, und Manowar hat auf dem schon Grandiosem 88er Album mit dem „Kings Of Metal MMXIV“ Album das I Tüpfelchen gesetzt.

Nicht nur die 25 Jahre Fortschritt in der Technik haben sich hier Bezahlt gemacht, im Grunde ist dieser Punkt eher nebensächlich in Anbetracht dessen was Manowar mit dem Album im ganzen angestellt hat.

Der Sound ist zwar nach wie vor unverwechselbar typisch für Manowar, aber er ist deutlich gewaltiger und massiver.

Von einem Remake kann man hier eigentlich auch nur am Rande reden, sicher, es sind Stücke vom 88er Album, aber es finden sich hier eine vielzahl von neuen Elementen und Arrangements, was das Album „Kings Of Metal MMXIV“ zu einem gänzlich neuen Album werden lässt.

Es macht einen Heiden Spaß sich das neue Album anzuhören und heraus zu finden was alles neu ist, natürlich wird sich ein Manowar Fan leicht damit tun, aber auch ein Metal Fan wird seinen Spaß hier ganz sicher haben.

 

Fazit:

Ein wirklich gelungenes Album in das man unbedingt rein gehört haben muß, ich kann mir nicht vorstellen das hier jemand enttäuscht sein wird, zu groß ist die Vielfalt der Neuerungen die hier verbaut wurden.

Auch nicht zu vergessen das hier die neuen Einflüsse von Karl Logen und Donnie Hamzik schön zur Geltung kommen.

Bericht: Dirk Kienzler